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10.12.2009 Jochen Rädeker im
Wirtschaftswoche-Interview

Strichpunkt-Chef und ADC-Vorstandssprecher Jochen Rädeker äußerte sich auf der Preisverleihung des red dot Awards in Essen und im Interview mit der Wirtschaftswoche dezidiert zur Markttendenz, auch für geringe Etats unbezahlte Pitches auszuschreiben. Rädeker: "Aus einer kostenlosen Wettbewerbspräsentation kann keine sinnvolle Geschäftsbeziehung entstehen: Wer voraussetzt, dass die Agentur ihr wichtigstes Produkt, nämlich die Idee, verschenkt, nimmt seinen möglichen Partner nicht ernst." Rädeker bemängelt, dass manche Firmen "Kreativleistungen wie Schrauben" einkauften, anstatt über ein Marktscreening und die Auslobung angemessener Abschlagshonorare den geeigneten Partner auf einer fairen und auch für das Unternehmen selbst effizienten Basis zu ermitteln. "Ein unbezahlter Pitch endet meist mit der für alle Seiten unbefriedigenden Auswahl aus unausgegorenen Schubladenkonzepten", so Rädeker in Essen.

Die Wirtschaftswoche berichtet in ihrer Ausgabe vom 10.12. über die aktuelle Situation in der Designbranche.