Nullnummer fürs Klima

– Strichpunkt auch 2021 klimaneutral

/feed/strichpunkt-klimaneutral-2021.jpg

Die gute Nachricht vorweg: Strichpunkt gehörte auch 2021 wieder zu den 100% klimaneutral arbeitenden Agenturen. Sämtliche CO₂-Emissionen des letzten Jahres haben wir durch Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen (wir arbeiten also genaugenommen nicht klimaneutral, sondern klimaneutralisiert).

Dafür haben wir zunächst zusammen mit unserem Partner Planetly erfasst, wie viel CO₂ wir in den zwölf Monaten des vergangenen Jahres überhaupt durch eingekaufte Produkte und Dienstleistungen, unsere Website, Geschäftsreisen und Arbeitswege, Homeoffice und Heizung sowie Elektrifizierung unserer Büros produziert haben. Unsere eigenen CO-Emissionen konnten wir 2021 noch einmal ordentlich reduzieren. Durch eine Verkleinerung unserer Fahrzeugflotte, Umstellung auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge, weniger Reisen und geringeren Heizungs- und Elektronergieverbrauch in unseren Büros haben wir unseren CO₂-Fußabdruck an dieser Stelle deutlich verkleinert.

Insgesamt aber – und das ist die nicht so gute Nachricht – sind unsere CO₂-Emissionen im Vergleich zu 2020 gestiegen. Das liegt fast ausschließlich am verstärkten Einsatz von Freelancern in 2021, deren Emissionen für mehr als die Hälfte unseres CO₂-Budgets verantwortlich waren. Weder Planetly noch wir wissen natürlich, wie viel CO₂ ein(e) Freelancer:in bei der Zusammenarbeit mit uns emittiert, noch haben wir irgendeinen Einfluss darauf. Der theoretische Wert wird aus Durchschnittswerten und unserem Einkaufsvolumen multipliziert; und da wir im Vergleich zu anderen Branchen relativ hohe Tagessätze zahlen, kommen wir automatisch auf hohe Kohlendioxidemissionen. Gleichwohl ist die Arbeit unserer Freelancer natürlich ein Teil unseres CO₂-Outputs und ihre Emission daher fairerweise Teil der Strichpunkt-Klimabilanz.

Unterm Strich haben wir so 2021 einen CO₂-Fußabdruck von 904 Tonnen hinterlassen, das entspricht etwa den jährlichen Emissionen von 83 Bundesbürger:innen. Aufgerundet um einen 10-prozentigen Sicherheitsaufschlag ergibt das 995 Tonnen CO₂, die wir durch Investitionen in nach dem Goldstandard zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen haben. Mit unseren Geldern wurde auf Borneo ein Stück Regenwald geschützt, in Indien Solar-Warmwasseranlagen und in Äthiopien effizientere Kochöfen für Kaffeebäuer:innen angeschafft. Das ist eine gute Nachricht fürs Klima. Die noch bessere ist, dass in wenigen Wochen auch unsere Stuttgarter Dependance auf zertifizierten Ökostrom umstellt und unser Bürogebäude im Laufe des Jahres mit einer Solaranlage aufgerüstet wird. Sonne im Herzen, PV aufm Dach!